Tierphysiotherapie
"Die beste Therapie ist Bewegung."
Hippokrates
Tierphysiotherapie ist eine auf den tierischen Bewegungsapparat umgewandelte Form der Humanphysiotherapie. Diese Therapieform zielt darauf ab, die Beweglichkeit, Funktionalität und das allgemeine Wohlbefinden von Tieren zu verbessern. Sie wird häufig bei Verletzungen, chronischen Schmerzen oder postoperativen Einschränkungen angewandt.
Folgende Techniken können angewandt werden:
Massage, manuelle Therapie, passive Bewegung, Dehnung, Lymphdrainage, sowie aktive und isometrische Übungen mit und ohne Geräten.
Tierphysiotherapie kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Zuständen eingesetzt werden, wie zum Beispiel: Gelenkerkrankungen, postoperative Rehabilitation, Sportverletzungen, neurologische Erkrankungen usw.
Des Weiteren wird das Risiko für Folgeschäden nach OPs, Verletzungen o.ä. durch Schonhaltung, Verspannung und geringer Bewegung minimiert.
Zur weiteren Unterstützung kann ein Niederleistungslaser eingesetzt werden. Dieser kann nicht nur zum akupunktieren verwendet werden, sondern auch zur Modifizierung zellulärer Prozesse. Durch das Laserlicht gelangen Photonen in die Zelle, welche direkt in zelluläre Energie umgewandelt werden und somit das Zellwachstum und die Zellerneuerung stimulieren.
Dadurch wirkt der Laser gegen Entzündungen, schmerzlindernd, antiödematös, durchblutungsfördernd, immunstimmulierend, wundheilungsfördernd und nervenregenerierend.
Ein wichtiger Aspekt der Tierphysiotherapie ist auch die Prävention. Regelmäßige physiotherapeutische Behandlungen können helfen, Verletzungen vorzubeugen und die allgemeine Fitness und Beweglichkeit zu erhalten.
Zusammengefasst bietet die Tierphysiotherapie eine wertvolle Ergänzung zur veterinärmedizinischen Versorgung und trägt dazu bei, die Lebensqualität von Tieren zu verbessern.